Studienplatzklage

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Mythos Studienplatzklage?

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Informationsmaterial

Umfangreiche Infos zur Studienplatzklage für Medizin, Psychologie, Bachelor, Master und allgemeine Hilfen

Kanzlei-Team Studienplatzklagen
Ihr Team für Studienplatzklagen: Frau Felzen, Rechtsanwälte Dr. Wolfgang und Ben Zimmerling, Herr Klein

Oftmals hören wir den Satz "Wie, man kann Studienplätze einklagen?”. Ja, kann man! Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts haben Studienplatzbewerber einen verfassungsrechtlich garantierten Anspruch auf eine erschöpfende Ausnutzung der an den staatlichen Universitäten und (Fach-) Hochschulen vorhandenen Ausbildungskapazitäten. Diesen Anspruch kann jeder Studienbewerber gerichtlich geltend machen.

Häufiger als viele Studienbewerber vielleicht meinen, kann die fehlende Auslastung der vorhandenen Ausbildungskapazität der Hochschule nachgewiesen werden. Die Berechnung der Ausbildungskapazität ist nämlich sehr kompliziert und fehleranfällig. Wenn es uns gelingt, der Universität einen solchen Fehler nachzuweisen stehen die Chancen sehr gut, dass daraufhin unser Mandant zu seinem Studienplatz kommt. Dies erfolgt teilweise im einstweiligen Rechtschutzverfahren (Eilverfahren) und teilweise im Klageverfahren (Hauptsacheverfahren).

Die Möglichkeit der Studienplatzklage ist in den medizinischen Studiengängen seit langer Zeit eine bekannte Möglichkeit. Unbekannter ist zur Zeit noch, dass eine Studienplatzklage in jedem Studiengang durchgeführt werden kann. Wir gehen insbesondere von einer Zunahme der Klagen auf Zulassung zum Masterstudiengang im Rahmen des Bologna-Prozesses aus. Dies ist jedoch nur ein Teilaspekt. Ein Studienplatz kann auch in einen Bachelor- oder Diplomstudiengang eingeklagt werden.

Aufgrund einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes (BVerwG) vom 23.03.2011 wurde in der Presse teilweise berichtet, dass das BVerwG die Studienplatzklage erschwert. Das ist einfach falsch. Die Entscheidung des BVerwG vom 23.03.2011 hat sicherlich Auswirkungen auf das Führen der Studienplatzklage. Das Gericht hat sich jedoch ausschließlich mit dem Vergabeverfahren (Verteilung der Studienplätze) beschäftigt, nicht mit der erschöpfenden Ausnutzung der Ausbildungskapazität.

Bei dem in der mündlichen Verhandlung geführten Rechtsgespräch zeichnete sich bereits die Entscheidung des BVerwG ab. In diesem Rechtsgespräch hat es zum einen betont, dass trotz Änderung des Vergabeverfahrens alle noch vorhandenen Studienplätze ("Restkapazitäten") vergeben werden müssen. Im Übrigen ändere sich auch nichts an den Chancen der Studienplatzkläger. Wenn ein Studienplatzkläger nur noch 6 Hochschulen verklagen könne, habe dies zwangsläufig zur Folge, dass die Bewerberkonkurrenz entsprechend reduziert ist, so dass die Änderung des Vergabeverfahrens keine Auswirkungen auf die Chancen in der Studienplatzklage habe.

Unsere “Kategorien”

Wir unterscheiden intern und auch in unseren Infos die Studienplatzklagen grob nach den Studiengängen:

Medizinische Fächer

In den harten NC-Fächern (Human-, Zahn- und Tiermedizin) klagen viele Studienbewerber. Je mehr Studienbewerber sich bei den Gerichtsverfahren streiten, umso mehr Verfahren müssen für den Einzelnen geführt werden. Dies erhöht die Kosten. Hinzu kommt, dass in den harten NC-Fächern sich viele Hochschulen anwaltlich vertreten lassen. Obwohl die Kosten somit relativ hoch sind, kann Ihnen niemand einen Studienplatz garantieren.

Mehr zur Studienplatzklage in den Bereichen Humanmedizin, Zahnmedizin und Tiermedizin

Psychologie

Ein Studiengang sui generis ist Psychologie. Zwar ist Psychologie vom Prinzip her auch ein Studiengang mit “weichem” NC. Dennoch ist die Anzahl an Studienplatzbewerbern und auch -klägern recht hoch, so dass die Chance auf einen Studienplatz sich verringert. Dies konnten wir jedoch bislang durch das Verklagen mehrerer Hochschulen hinreichend kompensieren.

Mehr zur Studienplatzklage Psychologie

Weiche NC-Fächer (Bachelor, Lehramt etc.)

In den weichen NC-Fächern (also im Prinzip alle nichtmedizinischen) findet selten ein Studienbewerber den Weg zum Anwalt. Dies hat fast immer zur Folge, dass ein Studienplatzkläger, der eine Hochschule auf Zulassung zum Studium verklagt, ein Einzelkämpfer ist. In den allermeisten Fällen fällt es uns leicht, der Hochschule einen einzigen nicht genutzten Studienplatz nachzuweisen, so dass unser Mandant einen Studienplatz erhält.

Mehr zur Studienplatzklage für Bachelor-Studiengänge

Masterstudiengänge

Ganz etwas anderes ist eine Klage auf Zulassung zum Masterstudium. Neben der üblichen Nichtauslastung der Kapazität müssen wir den Hochschulen hier noch häufig nachweisen, dass die Zugangsvoraussetzungen (z.B. Mindestnote) rechsfehlerhaft sind.

Mehr zur Studienplatzklage für Master-Studiengänge

Für weitere Informationen laden wir Sie dazu ein, sich nähergehend über ihren Wunschstudiengang auf unserer Seite zu informieren, unsere Hinweisblätter in der Downloadsektion herunterzuladen oder mit uns in direkten Kontakt zu treten. Wir stehen Ihnen in unserem Forum Studienplatzklage, per E-Mail, Telefon und über unser Kontaktformular zur Verfügung.

Achtung Frist!
In einigen Bundesländern laufen die Fristen für eine Klage zum Sommersemester bereits am 15.01. und zum Wintersemester bereits am 15.07. ab.
Beauftragen Sie uns rechtzeitig, um alle Chancen zu wahren.